Hüttenfest 2026

Anlässlich unseres Hüttenfestes, vom 03. August 2026, berichtete das Freie Wort ausgiebig darüber. Hier nun der vollständige Beitrag.

Die Mitglieder des Wander- und Heimatvereins Wernshausen kann man neuerdings abscannen. Vorausgesetzt, sie tragen ihre neuen T-Shirts. Vorn ist das Vereinslogo aufgedruckt. Hinten unter der Schulter steht ein QR-Code. Wer ihn mit dem Smartphone scannt, gelangt schnell auf die Vereinshomepage. Dort findet man etwa Aktuelles wie Informationen zum 40. Geburtstag der Wanderhütte an der Reichenleite, den der Verein am Sonntag beging.
Vorstandsmitglied Bernd Erbe huschte während der Feier von der Hütte zu den Tischen,
mischte Holunderlimonade, brachte sie zu den Gästen, unterhielt sich, lachte und war bester Laune. Ebenso wie der Vereinsvorsitzende Frank Baier, der während des Kaffeegeschäftes schon nach der Holzkohle und den Bratwürsten schaute.
Immer mit dabei war auch Wanderleiter und Hüttenwart Herbert Krech. Auch er gehört zum Vorstand und erzählte von den letzten Aktionen des Vereins. Alles Ausflüge zu Fuß. Gewandert nämlich wird mindestens zweimal im Monat. „Zehn bis 15 Kilometer“, sagte Krech und berichtete vom Forsthaus Kissel. Die Wanderung dorthin stand Ende Juli im Plan. Leider war man nur zu fünft unterwegs. Nichtsdestotrotz wurde es recht abenteuerlich. Man überquerte mitten im Wald einen kleinen Fluss und bewegte sich entlang eines Trampelpfades. Wohlbehalten erreichte man das Ziel. Auf dem Rückweg genossen die Fünf den herrlichen Ausblick ins Werratal. „Wir sind auch schon zum Dolmar gewandert“, erinnerte sich Herbert Krech.
Und Zillbach gehöre auch immer dazu.
Der Wanderplan 2026 ist gut gefüllt. Ende August soll es nach Helmershausen zum
Hutsberg gehen, im September wird zur Wechmarer Hütte gewandert. Die Klingser Hütte haben die Wernshäuser im November im Visier. Außerdem planen sie eine Tagesfahrt.
Anfang November soll es zur Auwallenburg nach Trusetal gehen. Am kommenden Wochenende haben sich die Wernshäuser im Roßbach angekündigt. Sabine Schantora und ihr Mann Uwe vom dortigen Verein
Wanderschutzhütte „Höhgemeinde“ Roßbach weilten zum Hüttenfest unter den Gästen.
„Man besucht sich gegenseitig, das erhält die Freundschaft“, meinte sie. Genauso denken die Möckerser. Auch sie ließen sich den selbst gebackenen Kuchen der Wernshäsuer Wanderfrauen gut schmecken. Die hatten sich wieder einmal selbst übertroffen und ein Büfett mit 14 verschiedenen Backwerken zusammen gestellt. Das Hüttenfest ist ein Gemeinschaftsprodukt des Wander- und Heimatvereins und
der Kirchengemeinde. Deshalb beginnt es immer mit einer Andacht. Diesmal war Pfarrerin i.R. Susanne Ihle für wohltuende Worte zuständig.
Rund um die Hütte lässt es sich gut feiern. Der Ort ist auch ein beliebter Anlaufpunkt
nach kürzeren Wanderstrecken. Am Karfreitag oder am Himmelfahrtstag. Auch Adventsnachmittage und den Jahresabschluss feiern die Vereinsmitglieder hier sehr gerne.
Eine Gruppe Wernshäuser um Anette Beyer, allseits bekannt als „Lösche Liese“,
machte zum Hüttenfest schon jetzt Werbung für die im November bevorstehenden Theaterabende.
Jörg Bräuning wies auf den Deutschen Flößertag hin. „Bei uns ist richtig was los“, meinte er. Nicht nur bei den Flößern – auch zum Hüttenfest waren Gäste aus nah und fern gekommen. Schwallunger, Schmalkalder und Helmerser müssen unbedingt noch genannt werden. „Wir sind halt international“, steht für die Wernshäuser fest. Die Wanderfreunde saßen noch bis in die Abendstunden hinein zusammen. Quelle: Annett Recknagel “Freies Wort”

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