Über der malerischen Altstadt Eisenachs thront die Wartburg, die als einzige Burg in Deutschland zum UNESCO – Weltkulturerbe zählt. Die fast 1000 jährige Burg, umgeben von idylischer Landschaft, galt es heute auf einer 16 km …
Alle Jahre wieder. Wie jedes Jahr startete unsere alljährliche Karfreitagswanderung um 13 Uhr. Dieses mal ging es über den Schwicher und das Dechenttal zu Wanderhütte. Es folgen ein paar Bilder.
Liebe Reisegruppe, liebe Freunde des gepflegten Wanderschuhs, mein Name ist Bernd – und wer mich kennt, weiß: Ich halte mich normalerweise kurz. Aber heute muss ich mal eine Lanze brechen für den Mann, der uns sicher durch Kurven, durch Täler und einmal sogar durch eine emotionale Achterbahnfahrt gebracht hat: Andreas, unser Busfahrer! Andreas kommt aus Wiesenthal, seine Frau heißt Christel – und ich weiß das nicht nur, weil er es uns 47-mal erzählt hat, sondern weil er der einzige Busfahrer der Welt ist, der beim Einparken in Berwang-Rinnen so ruhig bleibt, wie andere beim Sonntagsspaziergang. Er ist der Beste – Punkt. Danke, Andreas, dass du uns nicht nur gefahren, sondern auch ertragen hast! Und dann diese Woche – was für ein Programm! Wir starteten sonntags über das Tannheimer Tal mit Vilsalpsee. Montag ging’s mit dem Lift zur Zugspitze. Achim kletterte sogar zum Gipfelkreuz – vermutlich, weil er dachte, da oben gibt’s ein kühles Bier. Tat es nicht, aber er kam trotzdem lächelnd runter. Dann Garmisch-Partenkirchen, Olympiaschanze – und am Abend der erste Höhepunkt: Gustel, der Wirt vom Hotel Thaneller, mit seinem „Seniorenaufklärungsabend“ auf dem Schifferklavier. Ich sag nur: Wer hätte gedacht, dass man mit „Auf der Heide blüh’n die letzten Rosen“ auch anatomische Lebensweisheiten vermitteln kann? Gustel, du bist ein Genie – oder ein Risiko für die Jugend, wir sind uns noch nicht einig. Dienstag: Wanderung um Heiterewanger- und Plansee, Schifffahrt, und am Abend – Überraschung! – eine Brauereiführung im Hotel Thaneller. Ich habe gelernt, dass Bier auch vor dem Wandern schmeckt. Prost! Mittwoch: Lermoos, Grubigbahn, Wanderung zur Wolfrathhäuser Hütte. Und wer muss unbedingt noch zur Kögelhütte? Achim natürlich. Er kam an – und was stand da? Ruhetag. Achim stand da wie ein Gipfelstürmer ohne Gipfel. Aber er hat es mit Fassung getragen – und am Donnerstag gleich nochmal versucht. Diesmal mit Unterstützung von Andreas und mir. Wir sind hin – und diesmal hatte sie offen. Ob es am Kuchen lag? Keine Ahnung. Aber Regina, dein Kuchen war der Hammer – wir hätten ihn auch oben auf der Hütte vermarkten können! Donnerstag: Bichelbach, Almkopfbahn, Gipfelwanderung – und abends die Show mit Gustel. Ich sage nur: Wenn dieser Mann nicht bald sein eigenes Varieté eröffnet, weiß ich auch nicht. Freitag: Ehrwald, Ehrwalder Alm, Seebenalm, Seebensee – atemberaubend. Und wer läuft wieder zur Kögelhütte? Achim und Michael. Die zwei haben jetzt eine feste Zeitfahrstrecke drauf – nächstes Jahr starten wir da einen Marathon. Und Gustel machte wieder einen Gaudi-Abend. Die Gäste waren begeistert – oder einfach nur müde. Aber begeistert! Das Wetter war traumhaft, die Laune himmlisch, und die Zeit verging wie im Flug – wahrscheinlich, weil Andreas so flott gefahren ist. Und dann kam der letzte Tag – die Heimfahrt stand an. Aber wir sind nicht einfach abgedüst. Nein, wir sind wie echte Ostallgäuer Feinschmecker noch mal in Berwang in den Laden „mit Pfiff“ – und haben die heimischen Vorräte auf Vordermann gebracht. Speck, Käse, vielleicht das eine oder andere Gläschen – wer genau hingeschaut hat, sah, wie manche Rucksäcke plötzlich schwerer wurden als vor der Gipfelwanderung. Ich sage nur: Der Speck war so gut, dass selbst Achim kurz überlegt hat, ob er nicht doch zur Kögelhütte rennt – aber dann hat er sich für den Käse entschieden. Vernünftig! Und dann – ihr werdet es nicht glauben – ging es nochmals nach Ehrwald. Zur Talstation. Grund: Lutz hatte gestern sein Handy verloren. Und weil Lutz ohne Handy so ist wie Andreas ohne Bus – völlig orientierungslos – sind wir alle mitgefahren. Natürlich fanden wir es. Lag brav im Fundbüro und wartete auf seinen Retter. Lutz hat es mit Tränen in den Augen wieder in Empfang genommen – und wir hatten einen letzten gemeinsamen Lachanfall, weil wir uns alle schon ausgemalt hatten, wie Lutz in Zukunft mit Brieftauben kommuniziert. Also: Nochmal Danke an Andreas, der nicht nur einmal, sondern zweimal nach Ehrwald gefahren ist, ohne mit der Wimper zu zucken. Und danke an Lutz – für dieses kleine Abenteuer, das unsere Heimfahrt zu einem echten Krimi mit Happy End gemacht hat!
Ein großer, herzlicher Dank geht an die Firma Fleischmann, die uns diesen Bus und vor allem diesen einmaligen Fahrer Andreas zur Verfügung gestellt hat. Ein riesiges Dankeschön an das Hotel Thaneller und natürlich an Gustel – für unvergessliche Abende, für Schweißausbrüche vor Lachen und für Bier, das nach Wanderung schmeckt. Danke, Regina, für deinen sagenhaften Kuchen – der war fast so gut wie der Ausblick vom Gipfel. Und danke, Helga, für deine schönen Zeilen und deine Spende – du hast nicht nur Worte, sondern auch Herz. Und last but not least: Danke an euch alle, liebe Teilnehmer! Ohne euch wäre ich nur ein einsamer Bernd mit Wanderstock. Mit euch war es eine Reise voller Lachfalten, Gipfelglück und Kögelhütten-Drama. Auf ein Wiedersehen – vielleicht mit weniger Ruhetagen, aber genauso viel Sonne im Herzen. Prost, Bergheil und bis bald!
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Über der malerischen Altstadt Eisenachs thront die Wartburg, die als einzige Burg in Deutschland zum UNESCO – Weltkulturerbe zählt. Die fast 1000 jährige Burg, umgeben von idylischer Landschaft, galt es heute auf einer 16 km langen Strecke zu umwandern. Wir starteten um 10:15 Uhr von der Hohen Sonne hinein in die urwüchsigen Felsformationen der Landgrafenschlucht, welche im Jahr 1977als geologisches Naturdenkmal unter Schutz gestellt wurde. Bei klarer Sicht konnten wir den ersten Blick hinüber zur Wartburg genießen. Wanderten dann ein Teilstück des 8 km langen Urwaldpfades, wo wir kühle Feuchtbiotope und lebendige Buchenwälder durchquerten. Unsere erste Einkehr, pünktlich 12:00 Uhr, genossen wir bei bestem Wanderwetter im Biergarten „Phantasie“. Gut gestärkt ging es entlang des Prinzenteiches zur Parkanlage mit freiem Blick hoch hinauf zur Wartburg, weiter in Richtung Marktplatz vorbei an Bachhaus, Lutherhaus, Nikolaikirche und Georgenkirche. Von hier aus erklomm die Gruppe auf dem Luthererlebnispfad die Anhöhe, auf der die sagenumwogene Wartburg über der Stadt liegt. Der Luthererlebnispfad will mit eindrucksvollen Bildern aus Luthers Biografie, Denksprüchen des Reformators und einem Blick in seine Lebenszeit den steilen Anstieg erleichtern, getreu dem Lutherwort: Anstrengungen machen gesund und stark. Der schwierigste Streckenabschnitt war geschafft und nach einer kurzen Rast und Fotopause, folgten wir den Wanderwegen durch die Buchen- und Eichenwälder des westlichen Thüringer Waldes mit dem Ziel Sängerwiese. Hier war eine zweite Einkehr, zum Auftanken unserer Kräfte, für 15:00 Uhr geplant. Anschließend begaben sich alle 12 Wanderfreunde auf das letzte Teilstück von 4,2 km in Richtung Aussichtspunkt „Wilde Sau“, hier galt es noch einmal den tollen Blick zur Wartburg zu genießen. Weiter ging es auf Thüringens sagenhaften Holzskulpturenweg, dem Pummpälzweg. Unter Einbindung des Sagenschatzes sind handwerkliche Holzbildhauerarbeiten der Schnitzschule Empfertshausen entstanden und wurden an historischen Orten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Er verbindet die Wartburg mit der Burg Frankenstein sowie die Städte Eisenach und Bad Salzungen. Die letzten km unserer Rundwanderung legten wir auf dem Höhenwanderweg Rennsteig bis zur Hohen Sonne zurück. Von der Anhöhe Hohe Sonne aus hatten wir nochmals einen fantastischen Blick zurück auf die Wartburg. Geschafft!!!! Wandern pustet den Kopf frei. Tut Seele und Körper gut. Wer zu Fuß geht entspannt, vergisst die Zeit………
In diesem Sinne vielen Dank an alle Wanderfreunde. Eure für heute verantwortlichen Akteure Silke und Mike Linhart
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Alle Jahre wieder. Wie jedes Jahr startete unsere alljährliche Karfreitagswanderung um 13 Uhr. Dieses mal ging es über den Schwicher und das Dechenttal zu Wanderhütte. Es folgen ein paar Bilder.
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Am 29. März 2026 fand unsere Wanderung zur Scillablüte am Arzberg statt. Kurz vorher hat es noch geschneit. Trotzdem bekamen wir die Scillablüten zu Gesicht. Selbst das weisse und gelbe Buschwindröschen war zu sehen. Auch der weisse und rosa Lerchensporn zeigte sich. Es folgen ein paar Impressionen.
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Am 22. März 2026 begann das Wanderjahr 2026, mit der Museumstour nach Schwallungen. Wanderleiter/in war Regina. 16 Vereinsmitglieder wollten sich dies nicht entgehen lassen. Insgesamt legten wir 17km zurück. Ein großer Dank geht an Regina und an Peter Pilz! Nun folgen ein paar Impressionen. Viel Spaß !
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Am 11.10.25 führte uns die diesjährige Wanderfahrt in die Fränkische Schweiz. Nach ca. 2,5 h Fahrt erreichten wir unser erstes Tagesziel, den Wildpark Hundshaupten. Auf 3 verschiedenen Routen zwischen 1,4 km und 2,7 km konnte jeder individuell das sehr interessante Wildgehege erkunden. Im Versorgungstrackt war anschließend auch noch eine kurze Rast möglich. Nach 2 Stunden fuhren wir weiter zur Schlehenmühle, wo ausgezeichnetes Fränkisches Mittagessen (zB. Schäufela) auf uns wartete. Am Nachmittag erkundeten wir den Skiwalk und die Freizeitanlage bei Pottenstein. Bei Kaffee und erlesenen Kuchen-/Tortenspezialitäten ließen wir den Tag in einem Cafe in Forchheim ausklingen. Rückankunft in Wernshausen: ca. 20 Uhr.
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Am Sonntag, den 28.09.25 stand eine Rundwanderung in der Rhön im Wanderplan. Start und Ziel war der Sportplatz in Wiesenthal. Zu neunt begannen wir den ersten heftigen Anstieg zur Hohen Asch, wo nach einer Dreiviertelstunde die erste Rast eingelegt wurde. Auf einem wunderbar angelegten Platz mit toller Fachwerkhütte (aber unbewirtschaftet), einer Bühne, einer überdachten Feuerstelle und unzähligen überdachten Sitzraufen (für jeden mindestens eine 🙂 ) ließen wir uns zunächst das Mitgebrachte gut schmecken. An den informativen Schautafeln konnte man sich über die bewegte Geschichte dieses Platzes, einschließlich dem Brand durch Brandstiftung, dem die alte, 400jährige Hütte 2011 zum Opfer fiel, informieren. Anschließend lag das größte Teilstück der heutigen Wanderung vor uns. Pünktlich zur Mittagszeit trafen wir dann am Hümpfershäuser Hut ein. In der neu eröffneten, renovierten Hütte gab es Bockwurst und jede Menge Kuchen und Torten. Unser Weg führte uns dann weiter über die Roßhofhütte oberhalb von Roßdorf zur letzten Rast an der Roßberghütte bei Wiesenthal. Eine Einkehr war jeweils Pflicht. Gegen 14.30 brachen wir schließlich auf zu den Fahrzeugen und eine Stunde später waren wir wieder zu Hause. Der Kilometerstand zu Fuß: 13,7km
Hohe AschHümpfershäuser Hüttedie Kuchen und Torten (Hümpf. Hütte)An der Roßberghütte
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Bei bestem Wanderwetter liefen wir zu neunt am Sonntag, 14.09.25 vom Ortsausgang Bad Liebenstein über das Felsentheater, vorbei am Ida-Denkmal, der Burgruine Bad Liebenstein und dem Katzenstein in Richtung Hohe Klinge. Pünktlich 12 Uhr nahmen wir die reservierten Plätze ein. Nach dem Mittagessen nahmen wir den (anderen) Rückweg in Angriff, sodass wir gegen 14.45 in den 3 PKW`s auf dem Nachhauseweg waren. Die Wanderapp zeigte 10,5km an.
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